Knoblauch – Alles über die Wunderknolle

Knoblauch sorgt in der Küche seit Jahrhunderten für das gewisse Etwas. Dabei schätzen Millionen Menschen die aromatische Knolle wegen ihrem einzigartigen Geschmack und den gesunden Eigenschaften. So soll Knoblauch einen positiven Effekt auf das Blut, die Gefässe und das Herz haben. Erfahren Sie mehr in unserem Artikel.

Knoblauch Steckbrief

  • Lateinischer Name: Allium sativum
  • Höhe: 25 – 100 cm
  • Lebensdauer: einjährig
  • Ursprung in Mittelasien
  • Knoblauch ist ein Zwiebelgewächs
  • Synonyme: „Knofl“, „Knofi“

Merkmale und Herkunft

Knoblauch stammt ursprünglich aus Zentralasien und wird dort seit ca. 5 Jahrhunderten kultiviert. Es dauerte nicht lange, bis das Zwiebelgewächs nach Ägypten und Europa gelangte, wo es schnell auf Anklang stiess.

Heutzutage wird die aromatische Knolle auf der ganzen Welt angebaut und verwendet. Alleine in der Schweiz lag der Pro-Kopf-Konsum im Jahr 2017 bei 0,31 Kilogramm im Jahr[1]statista. www.statista.com. [Online] [Zitat vom: 28. August 2020.] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/475310/umfrage/pro-kopf-konsum-von-knoblauch-in-der-schweiz/..

Bei Knoblauch handelt es sich um ein Zwiebelgewächs, dessen weichen Stängel eine Höhe zwischen 25 und 100 cm erreichen. Die Knoblauchknolle gliedert sich in mehrere Knoblauchzehen.

Warum ist Knoblauch so gesund?

Knoblauch wird seit Jahrhunderten medizinisch genutzt. Durch die Schwefelverbindungen, die für den prägnanten Geruch verantwortlich sind, erhält der Knoblauch sein Alleinstellungsmerkmal. So erklärt Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann in einer Studie Folgendes: „In experimentellen und humanpharmakologischen Untersuchungen konnten für die fettlöslichen wie die wasserlöslichen Schwefel-Inhaltsstoffe Wirkungen nachgewiesen werden, die den Einsatz von Knoblauch zur Senkung des erhöhten Blutdrucks und des erhöhten Cholesterins und Blutzuckers, zur Verbesserung der Fliesseigenschaft des Blutes und zur Senkung des oxidative Stresses und dadurch ausgelöster Zellschädigungen (Leber, Niere, Darm, Herz, Gehirn) sinnvoll erscheinen lassen [2]Chrubasik-Hausmann, Prof. Dr. Sigrun. Schwarzer Knoblauch..“

Knoblauch kommt mit einem breiten Portfolio daher. So enthalten die Knollen unter anderem. Vitamin A, B und C, Selen, Sulfide und Kalium. Die Sulfide können einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben, da sie antibakteriell und antioxidativ wirken.

Weiter konnten wissenschaftliche Studien belegen, dass Knoblauch wirksam gegen die Entstehung von Blutgerinnseln, durchblutungsfördernd und lipidsenkend ist[3]Oesterle, Dr. Daniela und Feichter, Martina. NetDoktor. https://www.netdoktor.de/heilpflanzen/knoblauch/. [Online] 22. Juni 2020. [Zitat vom: 29. August 2020.]. Dementsprechend kann der Blutfett senkende Knoblauch optimal in eine diätische Ernährung integriert werden.

Verwendung in der Küche

Knoblauch ist in der Küche unverzichtbar. Dies liegt in erster Linie daran, dass er so vielseitig eingesetzt werden kann. Er passt perfekt zu Fleisch, Fisch, Eintöpfen oder Gemüse. Das intensive Aroma verleiht jedem dieser Gerichte eine besondere Note.

Knoblauch richtig schälen

  1. Schneiden Sie im ersten Schritt die Enden der Zehe ab.
  2. Über Sie einen leichten Druck auf die Schale aus, damit sich diese leichter lösen lässt
  3. Nun können Sie die Schale einfach mit einem Messer entfernen

Mythos: Knoblauch gegen Vampire

Knoblauch schützt vor Vampiren. Diese Legende ist den meisten Menschen bekannt, aber woher kommt diese fabelhafte Assoziation? Genau lässt sich dies heute nichtmehr ermitteln. Allerdings taucht dieser Zusammenhang gleich mehrfach in Bram Stokers Roman „Dracula“ auf. Darin schlägt das Wundermittel die fiesen Vampire in die Flucht.

Fazit

Knoblauch ist ein echtes Multi-Talent, das auf eine lange Historie zurückblickt. Auch wenn viele Menschen den Geruch als unangenehm empfinden (Knoblauchfahne), ist er ein beliebtes Hausmittel mit einzigartigen Eigenschaften. Zudem zeichnet sich das Zwiebelgewächs in der Küche durch seinen aromatischen Geschmack aus.

Quellen & Verweise

Quellen & Verweise
1 statista. www.statista.com. [Online] [Zitat vom: 28. August 2020.] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/475310/umfrage/pro-kopf-konsum-von-knoblauch-in-der-schweiz/.
2 Chrubasik-Hausmann, Prof. Dr. Sigrun. Schwarzer Knoblauch.
3 Oesterle, Dr. Daniela und Feichter, Martina. NetDoktor. https://www.netdoktor.de/heilpflanzen/knoblauch/. [Online] 22. Juni 2020. [Zitat vom: 29. August 2020.]