Im menschlichen Körper herrscht ein steter Kampf – doch bemerken wir davon meist nicht viel. Unser Immunsystem stellt sich gegen eine ganze Menge an Erregern. Bakterien, Viren und Schadstoffe wollen eindringen, um dort Schaden anzurichten. Zum Glück haben wir zahlreiche Abwehrbarrieren, welche dies bestmöglich verhindern wollen. Seine wichtigen Aufgaben kann das Immunsystem allerdings nur erfüllen, wenn es einwandfrei funktioniert.

Ohne Immunsystem kein Leben

Der menschliche Organismus ist hoch komplex und bestückt mit Millionen von Zellen. Nur wenn diese einwandfrei arbeiten, fühlen wir uns gesund. Kommt es jedoch zu unerwünschten Störungen oder gar Zellveränderungen, erkranken wir. Im Kern erfüllt das Immunsystem folgende Funktionen:

  • Es verwendet Mikro- und Makronährstoffe, um die Abwehrkräfte zu stabilisieren.
  • Es reagiert auf eintreffende Krankheitserreger sowie Schadstoffe. Zu jedem davon versucht es eine passende Immunantwort zu bilden, damit die Genesung im Körper schnellstmöglich abgeschlossen ist.
  • Es leitet Gegenmaßnahmen ein, um unerwünschte Zellmutationen (bspw. Krebs) zu verhindern.

Wenn das Immunsystem auf Antigene reagiert

Unsere Abwehr-Polizei ist durchgängig auf Patrouille. Sie reagiert auf fremde Stoffe, welche unser Körper nicht gewohnt ist. Diese fremdartigen Substanzen werden als Antigene bezeichnet. Eben diese treffen auf die Rezeptoren unseres Immunsystems und lösen somit eine Antwort aus. Dabei sprechen wir hier nicht von einem Prozess, sondern einem ganzen Bündel an Reaktionen.

Unser Immunsystem lernt ständig dazu

Unsere Abwehrkräfte sind wie eine Art Computer Software, welche regelmäßige Updates erhält. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass unser Immunsystem stets optimal auf Gefahren reagieren kann.

Bei neuen Erregern dauert die Immunantwort ggf. länger. Weil unsere Abwehrkräfte erst eine passende Reaktion formulieren müssen. Deshalb wirkt sich der Erstkontakt meistens schwerer in den Symptomen aus. Bei einer erneuten Infektion mit demselben Erreger kommen die Abwehrzellen schneller zum Einsatz und mildern den Verlauf.

In diesem Fall spricht man von der angeborenen sowie erworbenen Immunabwehr. Erstere ist unspezifisch, da sie grundsätzlich auf alles reagiert, was unserem Körper schaden könnt. Die erworbene Immunität hingegen richtet sich gegen Erreger, zu denen früher schon einmal Kontakt bestand. Beide Teile des Immunsystems sind miteinander verbunden, um die Killerzellen sowie Fresszellen zu entsenden, wenn deren Funktion notwendig ist.

Dank der erworbenen Immunität sind wir darüber hinaus in der Lage, eine sehr spezifische Antwort zu liefern. Diese Anpassungsfähigkeit ist wichtig, da sich auch Viren und Bakterien mit der Zeit verändern können.

Die wichtigsten Nährstoffe für unser Immunsystem

Wie eingangs bereits erwähnt, gibt es einige Voraussetzungen dafür, dass unser Immunsystem einwandfrei funktioniert. Unsere Ernährung spielt dabei eine sehr entscheidende Rolle. In der Wissenschaft gelten einige Nährstoffe als unverzichtbar, damit unsere Abwehrkräfte ihren Dienst ordnungsgemäß verrichten können.

Vitamin C: Ein Antioxidant und wichtiger Partner unseres Immunsystems. Es bekämpft freie Radikale im Körper. Diese beschädigten Sauerstoffverbindungen können, wenn zu viel davon vorhanden sind, zu unerwünschten Zellveränderungen führen. Vitamin C (auch Ascorbinsäure genannt), entgiftet zudem die Leber und wirkt sich positiv auf unseren Hormonhaushalt aus.

Vitamin D: Womöglich liegt hier der Hauptgrund dafür, warum wir häufiger im Winter erkranken. Vitamin D können wir im Sommer ausreichend bilden. Dafür müssen wir unsere Haut nur ausreichend der Sonne zeigen. In den kalten Monaten geschieht dies erheblich weniger und wir verbringen mehr Zeit in Innenräumen. Das fettlösliche Vitamin kann von unserem Körper gespeichert werden und stärkt das Immunsystem in der Prävention. Vor allem bei Infekten der Atemwege, sofern es vor dem Eintreffen des Erregers ausreichend im Körper vorhanden ist.

Vitamin A: Ebenfalls ein Antioxidant, welches die meisten vorrangig in Bezug auf die Sehkraft kennen. Vitamin A unterstützt zudem die Schleimhäute. Also die erste Stufe unserer Abwehrkräfte. Viren sowie Bakterien wollen durch Mund und Nase eindringen. Wenn unsere Schleimhäute optimal aufgebaut sind, schaffen sie es nicht zwingend in die tieferen Atemwege. Eine Infektion verläuft somit im Idealfall milder oder entsteht erst gar nicht.

Viel Wasser: Ebenfalls für unsere Schleimhäute wichtig, damit sie nicht austrocknen. Gut befeuchtet, bleiben Erreger häufiger hängen und können von unseren Abwehrkräften in erster Instanz abgefangen werden. Stets gut hydriert, sind wir zudem weniger anfällig für Schmerzen, welche unser allgemeines Wohlbefinden negativ beeinflussen.

Ballaststoffe: Ein gut funktionierender Darm sorgt dafür, dass wichtige Vitamine und Mineralstoffe optimal vom Körper aufgenommen werden können. Ballaststoffe stellen die Nahrung für die guten Darmbakterien dar, welche bei dieser Aufgabe die Hauptrolle spielen. Sie spalten unsere Nahrung auf und helfen bei der Absorption von essentiellen Nährstoffen. Pro Tag wird die Einnahme von 20 bis 30 Gramm Ballaststoffen empfohlen, um eine geregelte Verdauung zu gewährleisten. Dazu ist stets ausreichend Wasser zu trinken, da Ballaststoffe stark aufquellen.

Zink: Forschungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Zink unverzichtbar für unsere Abwehrkräfte ist. Sowohl in der Prävention, als auch im Kampf gegen eine vorhandene Erkältung, hilft das Spurenelement unsere Abwehrzellen zu mobilisieren.

Starkes Immunsystem = Keine Infektionen?

Abschließend gilt es noch einen Mythos aufzuklären. Ganz gleich wie stark und trainiert ein Immunsystem auch sein mag, eine Infektion kann es in den meisten Fällen nicht verhindern. Es mag Ausnahmen geben, bei der von einer sogenannten Super-Immunität ausgegangen wird. Doch die meisten Erreger können zunächst eindringen und sich vermehren.

Wie stark die Infektion dann schlussendlich ausfällt, hängt vom Wissen der Abwehrzellen sowie den bereitstehenden Vitalstoffen ab. Bei optimalen Voraussetzungen, treten die Symptome nicht so stark in Erscheinung. Außerdem kommt es schneller zur vollständigen Genesung.

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