Wie alt wir Menschen tatsächlich werden können, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Viele Untersuchungen gehen davon aus, dass die Grenze irgendwo bei 125 Jahren liegt. Die durchschnittliche Lebenserwartung im deutschsprachigen Raum beträgt aber nur etwa 80 Jahre. Eine große Differenz, welche sich nicht so einfach erklären lässt. Es gibt viele Faktoren, welche unsere Lebensspanne positiv oder negativ beeinflussen. Übermäßiger Tabakkonsum und Alkohol sind den meisten bekannt. Wir wollen heute weitere Aspekte aufzeigen, welche ein langes und möglichst gesundes Leben bewirken können.

1. Ein gutes Maß an Bewegung

Mit zunehmendem Alter werden die meisten von uns träger. Das Auto wird für jede noch so kurze Strecke benutzt. Außerdem dehnt sich die Zeit vor den leuchtenden Bildschirmen immer weiter aus. Unser Körper ist dafür nicht geschaffen, denn er will sich bewegen und das nicht zu knapp. Nun sollte ein 65-Jähriger keinesfalls versuchen den Weltrekord im Kreuzheben zu brechen. Allerdings unterschätzen viele von uns, wie viel Bewegung sie am Tag wirklich gebrauchen könnten.

Angefangen bei einem strammen Spaziergang von bis zu einer Stunde täglich. Dieser versorgt den Körper mit Sauerstoff und beschäftigt zugleich die Muskeln sowie Knochen. In Fitnessstudios und bei Physiotherapeuten werden oftmals Kurse zur Prävention angeboten. Dabei geht es um die Stärkung der Gelenke und des Rückens. Um somit der typischen Fehlhaltung und Schmerzen vorzubeugen.

Wer gern für sich trainiert, kann zu Hause seinen persönlichen Fitnessraum einrichten. Oder es bleibt beim Sport an der frischen Luft. Welcher bei angemessener Kleidung auch im Winter möglich ist. Hauptsache es findet sich eine Art von Bewegung, die nachhaltig mit Leidenschaft verfolgt werden kann.

2. Du bist, was du isst

Unsere Ernährung nimmt maßgeblich großen Einfluss darauf wie wir uns fühlen. Nicht nur das, sie entscheidet oftmals auch darüber, ob und wie schwer wir erkranken. Gemeint sind damit die typischen Zivilisationskrankheiten ala Schlaganfall oder Herzinfarkt. Das Schema ist dabei fast immer gleich. Über viele Jahre hinweg wird eine ungesunde Ernährung verfolgt. Bestehend aus zu viel Kalorien, ungesättigten Fettsäuren und einfachen Kohlehydraten (respektive Zucker).

Hier trifft eine mangelnde Disziplin auf den Umstand, dass wir aus einem Überangebot an Lebensmitteln wählen können. Nur zu gern wird nach etwas gegriffen, was wir nur noch erwärmen müssen. Oder es gibt Fast Food von einer der bekannten Restaurantketten. Doch am Ende des Tages gilt stets: „Du bist, was du isst“.

Das richtige Bewusstsein für ein gesundes Maß an Kalorien allein würde schon viel bewirken. Gepaart mit ein wenig Basiswissen über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – dann lebten viele von uns schon deutlich gesünder. Dank dem Internet, unendlich vielen Rezepten und diversen Ernährungskonzepten, gibt es jetzt keine Ausreden mehr. Es gilt: Einfach ausprobieren und die Freude an der Zubereitung von gesunden Mahlzeiten finden.

3. Ein gesundes Gewicht

Stimmt das Maß an Bewegung und Ernährung, sollte sich ein gesundes Normalgewicht von selbst einstellen. Dessen Bedeutung kann gar nicht stark genug betont werden. Denn bereits ein leichtes Übergewicht erhöht die Chancen für Zivilisationskrankheiten um ein Vielfaches.

Ganz zu schweigen davon, dass der Körper unnötig belastet wird. Die Sehnen und Gelenke haben deutlich mehr zu tragen. Ebenso der Rücken, weshalb die Körperhaltung schlechter wird. Zur einfachen Bestimmung hilft hierbei der Body-Mass-Index (BMI). Kostenlose Rechner im Internet ermitteln sofort, ob ein Normalgewicht besteht oder nicht.

4. Mental aktiv bleiben

In einem gesunden Körper sollte ein gesunder Geist wohnen. Bis ins hohe Alter fit zu bleiben, bedeutet ebenso seine grauen Zellen regelmäßig zu beanspruchen. Vor ein paar Jahren tauchte der Begriff „Gehirnjogging“ auf. Wobei unser Oberstübchen in mehrere Sektionen eingeteilt ist, welche unterschiedlich angesprochen werden möchten.

Sei es durch Brettspiele, Rätsel oder Quiz. Das Lesen von Büchern, Zeichnen und Basteln gehören auch dazu. Manch einer betätigt sich gern handwerklich oder im Garten. Sei es das Planen, Strategie ausdenken oder einfach nur die Erweiterung des Wissensschatzes: Mental fit zu bleiben ist für das hohe Alter enorm wichtig.

5. Zeit mit unseren Mitmenschen verbringen

Ein paar Stunden oder auch mal einen ganzen Tag mit sich selbst zu verbringen, das kann sehr erholsam sein. Doch wir Menschen sind als Rudeltiere geboren und benötigen das gesellschaftliche Miteinander. Vom Smalltalk bei Kaffee und Kuchen bis in die Sportgruppen hinein, findet hier jeder seine bevorzugte Art der Kommunikation.

Wichtig dabei ist, dass positive Gedanken ganz oben stehen. Schöne Erlebnisse rekapitulieren und Pläne für die Zukunft schmieden. Auch das gehört dazu, wenn wir uns rundum wohl fühlen wollen.

6. Neugierig bleiben

Je älter wir werden, desto mehr stecken wir in unseren Routinen fest. Gelegentlich von diesen abzuweichen, führt dazu, dass wir unseren Horizont erweitern. Der Schlüssel dafür lautet, neugierig zu bleiben. Sei es das Ausprobieren neuer Rezepte oder einer bislang nicht ausgeübten Sportart.

Schlimmstenfalls haben wir etwas unter Freunden zu erzählen. Im Idealfall ergibt sich neues Wissen oder gar eine weitere Leidenschaft im Leben, welche fortan fester Bestandteil im Alltag ist.

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